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Arbeitslosigkeit und CO2 (2014) Drucken

Arbeitslosigkeit und CO2


 

Die Arbeitslosigkeit in der EU liegt steigend über 10 %. Das Ziel ist aber Vollbeschäftigung, also weniger als 3 % Arbeitslose. - Die Jugendarbeitslosigkeit ist nur in Deutschland und Österreich unter 10 %, in der EU durchschnittlich über 20 % , in Spanien und Griechenland über 50 %. Abgesehen vom persönlichen Leid steigern sich Unzufriedenheit und Ziellosigkeit der Jugend zu einem vorrevolutionären Zustand.

 

Die globale CO2-Emission ist 2013 auf über 36 Milliarden Tonnen gestiegen und nimmt mit 2.5 % pro Jahr weiter zu. Die EU hat eine Absenkung der eigenen Emissionen um 40 % gegen 1990 beschlossen. Außerdem € 300 Milliarden für Investitionen. - In beiden Fällen bleibt unklar, wie diese Ziele erreichbar sind.

 

Zu kritisieren ist, dass die EU die CO2-Emission in den Vordergrund rückt, obwohl der CO2-Pegel entscheidend für Klimaänderung und Wohlbefinden ist. Der CO2-Pegel steigt mit 1.1 % pro Jahr. Selbst wenn die CO2-Emission nicht zunähme, wäre noch in diesem Jahrhundert mit der Überschreitung von 1000 ppm zu rechnen (Grenze des Wohlbefindens). Deshalb ist es angebracht, CO2-Senken zu errichten. Dazu braucht es Landflächen, Wasser und Sonneneinstrahlung. In der EU gibt es nicht genug Flächen und die Sonneneinstrahlung ist nur halb so groß wie zwischen den 40. Breitegraden. Eine Kooperation mit nordafrikanischen Ländern bringt die erforderlichen Voraussetzungen für Fläche und Einstrahlung. Für die Bewässerung reicht das Angebot nicht. Es müssen zur Befeuchtung Kanäle aus dem Mittelmeer in tiefliegende Gebiete des Landesinneren gepumpt werden (Windkraft), was dort und in der EU Arbeitsplätze schafft, Wasser auf dem Land bindet und naheliegende Erholungsgebiete öffnet. Das Wasser verdunstet und kehrt als Regenwasser mehrfach wieder. Ein Teil der gebildeten Biomasse kann auf den Kanälen billig in die EU transportiert werden und so die CO2-Emission fossile Energie ersetzen. Als Flächen bieten sich die Qattara-Senke, das Gebiet südlich der Cyrenaika und das Gebiet des ehemaligen Triton-Meeres an. Brasilien und die USA beweisen, dass Biomasse wettbewerbsfähig zu Öl und Gas produziert werden kann.

 

Mittels CO2-Senken können die Probleme steigender CO2-Pegel und Arbeitslosigkeit in der EU und in Nordafrika zugleich gelöst werden. Die von der EU zur Investition vorgeschlagenen € 300 Milliarden, die etwa dem ausfließenden Kaufpreis für fossile Energie entsprechen, finden damit eine fruchtbare Anlage.